Experimentiertage

Experimentiertage

An etwa 80 Experimenten, die das Lehrerkollegium zu den Themen "Sinne" und "Elemente" zusammengestellt hatte, wurden Versuche in Zweiergruppen durchgeführt.

Jedem Erstklässler stand ein Viertklässler zur Seite, und jeweils ein Zweit- und ein Drittklässler arbeiteten zusammen. Auch die Vorschulkinder des Tinnumer Kindergartens machten mit.

Unter Anleitung von Lehrern und hilfsbereiten Eltern experimentierten die Kinder und fanden auf anschauliche Weise Zugang zu wissenschaftlicher Methode und Versuchsaufbau.

Wie lassen sich zum Beispiel wassergefüllte Gläser zum Klingen bringen und die Tonhöhen variieren? Und wie funktionieren eigentlich Kläranlagen? Warum hat Wasser eine Oberflächenspannung, so dass man in ein voll gefülltes Wasser eine Münze nach der anderen gleiten lassen kann, bis sich die Wasseroberfläche weit über den Rand des Glases hinauswölbt?

Auch der Zúckergehalt verschiedener Lebensmittel kam auf den Prüfstand. Dass im Kakao nur ein Zuckerstück mehr enthalten ist als im Orangensaft, hatten die Schüler nicht erwartet.

Auch Spiegelungen und Schattenspiele wurden erkundet, Hörexperimente durchgeführt, Gerüche erfahren, der Geschmackssinn geschult.

Ein brodelnder, roter Vulkan ließ sich mit Hilfe einfachster Zutaten wie Backpulver, Mehl, Essig und rotem Krepppapier herstellen. Die Schüler waren hochkkonzentriert bei der Arbeit und staunten über die Ergebnisse.

Die Kinder lernten, wichtige Fragen zu stellen, und die kluge Auswahl der Versuche gab ihnen die Chance, viel aus den Projekttagen mitzunehmen.

In Arbeitsmappen hielt jedes Kind seine Erfahrungen fest und bekam erklärendes Material, um zu Hause weiter experimentieren zu können.

Text: Angela Kirschke